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18.07.10 Grüner Bürgermeister mit grün überfordert Drucken E-Mail

 
Nach dem verstärkten Enten- und Fischsterben am Aachener Weiher entschloß sich der Grüne Bürgermeister Innenstadt  Andreas Hupke zu einer dortigen Pressekonferenz. Bei der Pressekonferenz entlud sich der ganze Zorn der anwesenden Bürgerinnen und Bürger auch gegenüber dem Leiter des Grünflächenamtes Dr. Bauer. Selbst eine direkte Einleitung über das Wochenende aufgrund der ungünstigen  Wasserzuführung lehnte die Verwaltung ab.
Sätze der Anwesenden wie:  „Die lassen die Tiere doch glatt verrecken“ folgten von  der anderen Seite derbe Witze wie: „Das sind doch bloß Fische und Enten“ oder „Wenn die Frauen jetzt in den Weiher sprängen, kämen sie ohne Falten wieder heraus.“ in Anlehnung des starken Nervengiftes Botulin, Basis für das allseits bekannte Botox, trugen natürlich nicht zur Versachlichung des Themas bei. Der Ruf nach der ehemaligen Fontäne wurde laut, aber die sei wie fast alles in Köln schon länger defekt und verrottet. Erschreckend auch das Kompetenz- und Zuständigkeitsgerangel um das Becken vor dem Ostasiatischen Museum.


„Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger um das Überleben der Tiere werden hier mit Füßen getreten. Mit dem einfältigen Argument sparen zu müssen, wird alles abgewiegelt“, so Detlef Hagenbruch, Sprecher der freien Wähler in der Innenstadt. „Hupke sollte nicht die Bürgerinnen und Bürger beschimpfen, die aus Unkenntnis immer noch die Tiere füttern, sondern entsprechende Schilder aufstellen und mit seiner Partei seine Hausaufgaben des Sparens sachorientiert machen. Die  Anschaffung von klimatisierten Rasenmähern für nahezu  2 Millionen Euro steht wohl eher im Zentrum der politischen Gestaltungsmehrheit. Wir werden schon den Finger in die offene Wunde des Haushalts 2010/2011 legen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“