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19.03.2010 Personalwechsel bei den Freien Wählern Drucken E-Mail

 

Presseerklärung


Personalwechsel bei den Freien Wählern
 

Unter dem Motto „Wandel in Kontinuität“ steht die heutige Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl bei den Freien Wählern – Kölner Bürger Bündnis.

Andreas Henseler, aktiv im Vorstand seit der Gründung der Freien Wählergemeinschaft im Jahre 2004, wird nicht erneut als Vorsitzender kandidieren. „Wir haben inzwischen genügend neue Mitglieder mit Engagement und Erfahrung, die Spitzenämter übernehmen können“, erklärt Henseler und wird der Versammlung Martin Klein, bisher Sprecher in Ehrenfeld, als seinen Nachfolger vorschlagen. Diesem Vorschlag stimmte der Vorstand ebenso wie die den anderen Personalvorschlägen bereits einstimmig zu.

Martin Klein (50) ist seit zwei Jahren Mitglied bei den Freien Wählern. Der Diplomingenieur arbeitet als selbständiger technischer Übersetzer. Martin Klein erklärt: „Wie Andreas Henseler stehe ich für eine stadtteilorientierte Kommunalpolitik, die auf der Grundlage solider Finanzen die Anliegen von Bürgervereinen, Stadtteilgruppen und Initiativen aufgreift. Wir wollen Geld für Stadtteilprojekte und Veedelsaktivitäten ausgeben, statt es für Prestigebauten in der Innenstadt zu verpulvern.“ 

Ebenfalls zu einem Wechsel kommt es beim Sitz der Freien Wähler im Rat der Stadt Köln. Dr. Martin Müser hat nach ca. dreijähriger engagierter Ratstätigkeit sein Mandat aus beruflichen Gründen niedergelegt. Sein Einsatz im Messeskandal, für den Bürgerhaushalt und gegen den Schauspielhaus-Abriss hat ihn in einer breiten Kölner Öffentlichkeit bekannt gemacht. Im Kölner Süden hat seine kommunalpolitische Arbeit im Jahre 2004 als Bezirksvertreter begonnen. Sein konsequentes Eintreten gegen die geplante ebenerdige Straßenbahnquerung der Rheinuferstraße hat ihm hier viel Zustimmung eingebracht. Er sagt: „ Auch wenn ich die terminlichen Belastungen als Ratsmitglied durch unvorhergesehenen beruflichen Mehraufwand nicht mehr bewältigen kann, werde ich mich in Zukunft für eine bürgernahe Kommunalpolitik – wie z.B. das Bürgerbegehren für den Erhalt des Schauspielhauses – einsetzen.“

Sein Nachfolger Klaus Hoffmann (60) hat sich als Bezirksvertreter in der Innenstadt fünf Jahre lang für die Umgestaltung des Rudolfplatzes, die Neubelebung der Ringe und gegen die wachsende Lärmbelästigung durch nächtliches Feiern auf Straßen und Plätzen engagiert. Er erklärt: „Ich möchte mich als Ratsmitglied  besonders für die Belange der Innenstadt einsetzen. Der Rat darf die Zufahrtsmöglichkeiten zur Innenstadt nicht durch Rückbau der Hauptverkehrsstraßen und die ebenerdige Rheinuferstraßenquerung faktisch sperren. Ich will eine Stadt, die ihre Metropolenfunktion ausbaut und gleichzeitig lebenswert für ihre Bewohner bleibt.“

Klaus Hoffmann soll in der Ratssitzung am 23. März in sein Amt eingeführt werden.

Neben der Fortschreibung ihrer Politik auf der Grundlage ihre Kommunalwahlprogramms haben sich die Freien Wähler vorgenommen, einen „alten Zopf“ abzuschneiden. Auf einstimmigen Vorschlag des Vorstands soll der Namenszusatz „Kölner Bürger Bündnis“ durch Satzungsänderung entfallen. Sie heißen dann „Freie Wähler Köln“. Dazu erklärt Andreas Henseler: „Damit können wir nicht nur Papier sparen, sondern sind auf Stimmzetteln bei zukünftigen Wahlen besser auffindbar.“

gez. Andreas Henseler