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21.07.2009 Freie Wähler setzen auf kreativen Gesprächswahlkampf statt auf Materialschlacht Drucken E-Mail

Presseerklärung                                                               21.07.2009

 

 

Freie Wähler setzen auf kreativen Gesprächswahlkampf statt auf Materialschlacht mit Plakaten

 

Scharf kritisierte Andreas Henseler, der Vorsitzende der Freien Wähler – Kölner Bürger Bündnis (FW-KBB), den flächendeckenden Plakatwahlkampf der Parteien in Köln.
„Es ist unerträglich, wie der Parteienklüngel mit seinen Plakatscheußlichkeiten die Stadt verschandelt. Insbesondere die SPD dokumentiert mit ihrer Plakatwalze, mit der sie die Stadt überrollt, ihren Machtanspruch. Sie scheint sich sicher zu sein, ihre rot-rot-grüne Mehrheit ausbauen zu können. Ohne Sachaussagen werden personelle Ansprüche brutal eingefordert.“

Dass es auch anders geht, zeigen die FW-KBB. Oberbürgermeister-Kandidat und Ratsherr Dr. Martin Müser erklärt: „Wir werden uns an dieser Materialschlacht nicht beteiligen. Uns geht es um Inhalte und um das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Insbesondere in den Stadtbezirken werben wir für eine neue Politik für Köln. An praktischen Beispielen zeigen wir die Auswirkungen auf die Veedel, wenn der Parteienklüngel weiter für seine Megaprojekte wie Opernquartier und Rathausplatzbebauung das Geld verpulvert. Für Porzity, Stadterneuerung in Chorweiler und Finkenberg oder die Untertunnelung der Rheinuferstraße für die Straßenbahn bleibt kein Cent übrig.“

Harald Schein, Vize-Vorsitzender der FW-KBB und Inhaber  der Werbeagentur Chromedia, ergänzt: „Wir laden mit kreativen Einladungen zu unseren Bürgergesprächen ein. Die Besucher können so sinnlich erfahren, dass wir uns bei den Einladungen Mühe geben. (Als Beispiel beigefügte Einladungen für Ehrenfeld und Mülheim). Uns sind die Inhalte und die Menschen wichtig. Dies bringen wir in unserer Wahlkampfführung zum Ausdruck“.

Henseler erklärt, dass die Freien Wähler lediglich in der heißen Phase des Wahlkampfes, also in den letzten drei Wochen vor der Wahl, in jedem Stadtbezirk lediglich 50 Doppel-Hohlkammerplakate an belebten Plätzen aufhängen wollen. „Das reicht völlig aus. Es werden auch keine Portraitfotos gehängt, sondern eine zusammenfassende Sachaussage, mit der wir uns vom Parteienklüngel und den Rechtsextremisten unterscheiden.“


gez. Andreas Henseler