Presseerklärung 02.08.2009
Freie Wähler im Gespräch zum Design Quartier Ehrenfeld
„Viel erreichen mit wenig Mitteln“, so fasst Dr. Martin Müser, OB Kandidat der Freien Wähler – Köln Bürger Bündnis (FW- KBB), das Besondere des Projekts "Designquartier Ehrenfeld" zusammen: „Ein Beispiel mehr dafür, wie die Bürger dem Parteienklüngel im Rathaus vormachen können, knappe Mittel zum Wohl aller gut zu gebrauchen.“

Spitzenkandidaten Martin Klein (BV Ehrenfeld) und Dr. Martin Müser (Oberbürgermeister-Kandidat). "New Work für Ehrenfeld" war das Thema, zu dem die FW – KBB in das Bürgerzentrum Ehrenfeld eingeladen hatten. „Innovative Ideen für neue Arbeit und zur Entwicklung eines kreativen Stadtraum in Ehrenfeld, die insbesondere kleine Unternehmen der creative Industries stärkt, bieten mehr Chancen für die Zukunft als Mammutprojekte wie ein neues Opernquartier“, so Martin Klein, Spitzenkandidat der FW–KBB für die Bezirksvertretung Ehrenfeld.
„Die älteren Menschen müssen unbedingt in die Entwicklung eingebunden werden“, ergänzte Heinz-W. Spieker, Seniorenvertreter in Ehrenfeld und ebenfalls Kandidat der FW-KBB. Er setzte sich dafür ein, dass eine Brücke geschlagen wird zwischen denjenigen, die mit den neuen Technologien groß geworden sind, und den Älteren, damit diese ihre große Erfahrung in die Entwicklung des Stadtteils einbringen können.
„Viele der jungen Kreativen arbeiten an der Entwicklung freier Software und leisten so einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl“, erläuterte Thomas Richter, selbst freiberuflich tätiger Softwareentwickler und ebenfalls Kandidat der FW – KBB für Ehrenfeld, „Auch aus diesem Grund muss das Design Quartier mehr in der Öffentlichkeit sichtbar werden,“ sagte er.
Somit waren sich die Teilnehmer einig, dass der Abend die bisher interessanteste Veranstaltung der jungen Stadtbezirksgruppe war. „Sie habe einmal mehr“, wie Andreas Henseler, der Vorsitzende der Kölner FW - KBB sagte, „ein für die nachhaltige Entwicklung des Bezirks wichtiges Thema aufgriffen, dass durch weiter Veranstaltung gefördert werden wird“.
gez. Martin Klein
Stadtweite Maikäferaktion der Freien Wähler am 16. Mai 
Ehrenfelder Freie Wähler am Barthonia-Forum
Rege Diskussion am Stand der Freien Wähler
Pressemeldung
Freie Wähler Ehrenfeld und Griechische Gemeinde für höhere Taktzeiten der Buslinie 142
In der griechischen Gemeinde an der Liebigstrasse trafen sich auf Einladung der Freien Wähler - Kölner Bürger Bündnis rund 40 interessierte Bürger und Bürgerinnen zum „1. Ehrenfelder Bürgergespräch“. Auf Anregung von Seniorenvertreter Heinz W. Spieker hatten die Ehrenfelder Freien Wähler die Taktzeiten der Buslinie 142 zum Gesprächsthema gemacht. Die verlängerten Taktzeiten – insbesondere am Wochenende – betreffen Ehrenfelder Senioren, Griechische Gemeinde und das Begegnungs- und Fortbildungszentrum für muslimische Frauen, welches sich ebenfalls in der Liebigstraße befindet, gleichermaßen. Das Zentrum bietet muslimischen Frauen u.a. die Möglichkeit, Deutschkurse zu besuchen. "Diese Fortbildungsveranstaltung bleibt vielen Frauen jedoch verschlossen, da die Busse zu selten fahren“, so die engagierte Leiterin des Zentrums, Erika Theisen. "Hier ist die Stadt Köln in der Pflicht nachzubessern", stellte der Stadtbezirksgruppensprecher des Kölner Bürger Bündnis in Ehrenfeld, Martin Klein, fest. "Dieses Zentrum erfüllt einen kaum hoch genug einzuschätzenden Beitrag für die Stadt Köln und verdient mehr Unterstützung in seinem ehrenamtlichen Engagement."

Bürgergespräch zur Buslinie 142 Ein Vertreter der KVB stellte deren Gründe dar, die zur Verlängerung der Taktzeiten geführt hatten. Seine Argumente stießen bei den Anwesenden auf wenig Verständnis. Von einer möglichen Ausweitung der Verkehrszeiten, eventuell unter Einsatz von Rufbussen oder Anrufsammeltaxen, versprachen sich die anwesenden Senioren, die Möglichkeit, endlich auch abends am Stadtleben teilhaben zu können. Labros Trifonidis von der griechischen Gemeinde sorgte sich um die Jugendlichen, die zu Folkloreveranstaltung in die Liebigstrasse kommen wollen, dies aber ohne den Bus am Wochenende und abends kaum können.
Dr. Martin Müser, Ratsmitglied und Oberbürgermeister-Kandidat der Freien Wähler, wird gemeinsam mit Martin Klein dafür eintreten, dass die Taktzeiten der Buslinie wieder verkürzt werden. Dabei soll überlegt werden, welche Initiative (Bürgerantrag, Ratsantrag) als nächstes ergriffen wird. Die Teilnehmer waren am Ende der Veranstaltung zufrieden, Informationen zur möglichen Verbesserung der Situation erhalten zu haben. „So bekommt Politik für uns endlich ein Gesicht“ stellte Labros Trifonides fest.
Presseerklärung 10.02.2009
Freie Wähler gründen Stadtbezirksgruppe Ehrenfeld – Martin Klein zum Gründungssprecher gewählt
An historischem Ort – im „Rochus-Eck“ in Ossendorf – wurde am 4.2.09 mit dem Oberbürgermeister-Kandidaten Dr. Martin Müser und dem Vorsitzenden Andreas Henseler die Stadtbezirksgruppe Ehrenfeld der Freien Wählergemeinschaft Kölner Bürger Bündnis (KBB) gegründet. 
Sprecherkreis der Freien Wähler Ehrenfeld mit Oberbürgermeisterkandidat Dr.Martin Müser von links:Heinz Spieker (Stellvertreter),Thomas Richter (Stellvertreter),Dr.Martin Müser und Martin Klein (Sprecher). Das KBB ist seit der letzten Kommunalwahl im Rat und den Bezirksvertretungen Innenstadt, Rodenkirchen und Nippes mit Mandatsträgern vertreten. Der Einzug in die Bezirksvertretung Ehrenfeld wurde damals knapp verpasst. Andreas Henseler erklärte: „Bei der nächsten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 wollen wir es besser machen. Ehrenfeld braucht in der Bezirksvertretung Freie Wähler als Gegengewicht gegen den Parteienklüngel und die Rechtsextremisten. Wir wollen weder ein Ehrenfeld, in dem Rechtsextremisten mit ausländerfeindlichen Parolen Anhang gewinnen, noch ein Ehrenfeld, in dem das Gekreisch von einigen wenigen Ewiggestrigen zu einem bevorstehenden neuen 1933 aufgebauscht wird.“ OB-Kandidat Müser ergänzte: „Wir Freien Wähler sind engagierte Anhänger politischer Sacharbeit. Damit werben wir um Vertrauen. Wir wollen die Beteiligung der Bürger verbessern und haben deshalb den Bürgerhaushalt im Rathaus auf den Weg gebracht. Wir wenden uns gegen überteuerte Großprojekte wie Opernquartier und Rathausplatzbebauung und wollen statt dessen Geld für Bäder- und Schulsanierung ausgeben.“
Martin Klein wurde zum Stadtbezirksgruppensprecher gewählt und nannte einige Projekte, für die sich die Freien Wähler in Ehrenfeld einsetzen wollen: „Wir werden an einem neuen Verkehrskonzept für die Venloer Straße arbeiten und sind gegen die Zusammenlegung der Haltestellen Taku- und Lenauplatz der Linie 5. Grünflächen sollen erhalten werden, weshalb wir eine Bebauung im Bereich Rosengärtchen ablehnen. Eines unserer wichtigsten Anliegen ist die bessere Ausstattung der Schulen und die Integration unserer ausländischen Mitbürger. Daran müssen aber beide mitwirken – Zuwanderer und Einheimische. Parallelgesellschaften werden nur durch beide Seiten verhindert.“ Seine Stellvertreter wurden Thomas Richter und Heinz-W. Spieker, der als Seniorenvertreter im Bezirk aktiv ist. Alle drei wurden gemeinsam mit Veli Durmaz als Kandidaten für die Bezirksvertretung Ehrenfeld nominiert.
Historisch ist das „Rochus-Eck“ übrigens deshalb, weil hier am 13.1.1901 die Gesellschaft „Alte Kölner KG Schnüsse Tring e.V.“ gegründet wurde – ein Veedelsverein, dem die Freien Wähler bezüglich des Humors und der Lebensdauer nacheifern wollen.
gez. Martin Klein

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